Dass Vermögensbildung und Altersversorgung in Deutschland mehr Kapitalmarktnähe brauchen, beginnt sich im öffentlichen Bewusstsein zunehmend durchzusetzen, und auch der Gesetzgeber hat hier jüngst zumindest einige Weichen gestellt. Caroline Braun, Annekatrin Veit und Michael Wiese geben einen Überblick über neue Möglichkeiten, die sich hier Arbeitgebern bieten – attraktiver denn je.
Das Fixed Income Investmentuniversum umfasst Anlageklassen, die noch nicht von allen Investoren eingesetzt werden, beispielsweise Senior Secured Loans und Collateralised Loans Obligations (CLOs). Diese Instrumente erlauben es Pensionseinrichtungen, das Risiko/Ertrags-Profil ihres Rentenportfolios effizient zu steuern. Andreas Mittler erläutert die Details beispielhaft anhand des größten kommerziellen Master Trusts im britischen Altersvorsorgesystem.
Veränderte Märkte, neu gedachte Modelle – was jetzt auf der Agenda stehen sollte: Die betriebliche Altersversorgung ist viel mehr als ein Sozialleistungsthema. Sie ist ein strategischer Faktor. Bei Transaktionen, bei der Mitarbeiterbindung, bei der Kapitalanlage. Wer das übersieht, zahlt drauf. Gemeinsam mit Experten, die Klartext reden, bringt Sie das Metzler-Forum auf den neuesten Stand.
… sich dabei der eigenen Flexibilität zu berauben: In vielen Unternehmen aller Größenordnungen haben Pensionsverpflichtungen längst strategische Bedeutung erlangt, finanz- wie HR-seitig. Damit trifft steter Optimierungsdruck auf reale Verfügbarkeiten. Birgit Löw-Plückhan von Aon analysiert Chancen, Grenzen und praktische Lösungswege: zwischen Past und Future Service, von Zielkonflikten und Kollisionen, über die Rolle von Stufenmodellen statt einmaliger Großmaßnahmen, und warum am Ende ein Weg stehen sollte, der nicht starr ist, dafür aber verlässlich.
… und Resilienz als Ziel: Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg agierten Fixed-Income-Investoren im Umfeld fallender Renditen, enger werdender Spreads und geringer Volatilität. Einfaches Beta-Exposure wurde belohnt, Duration war verlässlicher Ertragsbringer, Credit-Carry schien stabil, und Benchmarks übernahmen den Großteil der Arbeit. Dieses Regime hat sich grundlegend verändert, und die für Investoren zentrale Frage muss heute neu gestellt – und beantwortet – werden, erläutert Frank Diesterhöft. Denn: Flexibilität ohne Disziplin ist nur eine andere Form von Beta.
Asset Servicing ist kein administratives Detail – es ist ein strategischer Erfolgsfaktor institutioneller Kapitalanlage. Unter dem Leitmotiv „Dialog. Perspektiven. Lösungen.“ diskutieren institutionelle Investoren, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Verwahrstellen und weitere Marktteilnehmer über aktuelle Marktveränderungen, neue Anbieterstrukturen und strategische Entwicklungen im Asset Servicing. Und am Folgetag steht DORA auf der Agenda. Jürgen Scharfenorth lädt ein.
Die Grenzen zwischen Konsortial- und Direktkrediten – ohnehin stets eher technischer Natur gewesen – verschwimmen zusehends, und auch die Spreads gleichen sich an. Für Pensionsinvestoren heißt das, in gewisser Weise umzudenken. Andreas Mittler über die Aufgabe, das Beste zweier Welten in einer Strategie zu integrieren.
Nach 15 Jahren Rückgang steigt Europas Stromnachfrage wieder, doch die bestehende Infrastruktur stößt zunehmend an ihre Grenzen. Der Stromausfall in Spanien 2025 hat die Verwundbarkeit der veralteten und unterfinanzierten europäischen Netze schlagartig offengelegt. Laut Experten muss Europa seine Infrastrukturinvestitionen im kommenden Jahrzehnt verdoppeln, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Gino George erläutert.
In der bAV beginnen viele Prozesse weiterhin mit einem Dokument – häufig papierbasiert oder als unstrukturierte E-Mail. Wie in der Folge digitale Posteingangsverarbeitung und Workflow-Automatisierung zusammenspielen, wie dies tief integriert geschieht, während die Sachbearbeitung sich auf Sonderfälle und fachliche Prüfungen konzentriert und nicht mehr auf Datenerfassung, und wie dies in der Praxis aussieht, erläutert Jens Gustenhoven.
Alle Unternehmen wollen die besten Fachkräfte einstellen und langfristig an sich binden. Doch wie gelingt das am besten? Längst geht es nicht mehr nur um Gehalt und Urlaubstage. Neben flexiblen Arbeitsmodellen, einem angenehmen Betriebsklima und Entwicklungsperspektiven zählen Zusatzleistungen heute zu den entscheidungsrelevanten Faktoren bei der Arbeitgeberwahl. Es gilt, Benefits strategisch zu nutzen, um Talente zu gewinnen und zu binden. Hubertus Harenberg und Siegfried Hischke über modulare Pläne, echte Wettbewerbsvorteile, kollektive Risikoabsicherung, psychologische Effekte, länderübergreifende Kooperation und geringe Prämien versus hohe Summen.
Die Kapitalunterlegung für Sicherungsvermögen innerhalb der reinen Beitragszusage ist kein Selbstläufer, sondern spielt eine zentrale Rolle. Da Arbeitgeber keine Garantien übernehmen, hängt die Höhe der späteren Leistungen maßgeblich von der Entwicklung der Kapitalanlage ab. Sowohl für Anwärter als auch für Rentner im Kollektiv sind Erträge und deren Verteilung entscheidend. So können eine dynamische Anlagestrategie und die effiziente Nutzung von Sicherungsmechanismen die Betriebsrente stärken, schreiben Martin Thiesen und Christian Pauly.
… die bAV bleibt auch 2026 eine der wichtigsten Zusatzleistungen, die Beschäftigte von ihrem Arbeitgeber erwarten. Die aktuelle Arbeitnehmerbefragung von Aon zeigt jedoch, dass die Anforderungen an moderne Versorgungswerke sich weiterentwickeln und differenzierter werden. Die Ergebnisse liefern konkrete Ansätze, wie Unternehmen ihre Versorgungslösungen zeitgemäß, attraktiv und werthaltig gestalten können. Angelika Brandl und Florian Burg über Sicherheitsdenken im Wandel, Vertrauen durch Wissen, den Willen zum sozialen Ausgleich und eine bAV, die mehr kann, als nur den Lebensstandard im Alter zu sichern.
Geopolitische Unsicherheiten dürften die Energiewende in Europa weder aus der Bahn werfen noch die Attraktivität von Infrastructure Debt beeinträchtigen. Die europäischen Regierungen legen den Schwerpunkt auf Verteidigungsausgaben, während die Entscheidungsträger sich in einer neuen Weltordnung zurechtfinden müssen. Die Dynamik der Energiewende in Europa sollte jedoch angesichts der Bedeutung erneuerbarer Energien für die Energieunabhängigkeit und -sicherheit nicht gehemmt werden, mahnt Jean Francis Dusch – und ist ebenso vorsichtig wie optimistisch.
Manchmal ist es Zufall. Wie bei Harrison Ford, der als Handwerker spontan bei George Lucas zum Vorsprechen einsprang, um den Schauspielern die Dialoge vorzulesen – und die Rolle des Han Solo bekam. Manchmal Instinkt. Wie bei Toni Polster, der stets am richtigen Ort stand, um einzunetzen. Manchmal ist es aber auch gewollte Präzisionsarbeit – wenn der Pensionsinvestor dafür sorgt, dass er zum richtigen Zeitpunkt Auszahlungen generiert, um mit Sicherheit seinen Pensionsverpflichtungen nachkommen zu können, wie René Penzler und Eric Seifert erläutern.
Die wertpapiergebundene Direktzusage bietet neben Freiheiten in der Gestaltung der Beiträge für Arbeitnehmer und -geber umfangreiche Flexibilität in der Kapitalanlage. Dennoch beinhaltet eine beitragsorientierte Direktzusage auch Risiken für den Arbeitgeber: Aus der Mindestleistung auf die Beiträge ergibt sich eine direkte Bilanzauswirkung. Umso wichtiger: Implementierung einer effektiven und diversifizierten Kapitalanlagestrategie – im Sinne eines Risikomanagements für Arbeitgeber wie in Bezug auf die Attraktivität der Anlage für die Berechtigten. Valerie Huth und Lars Guthmann erläutern, in welcher Implementierung Lebenszyklusmodelle für beide Seiten gleichermaßen von Vorteil sind.
Die asiatisch-pazifische (APAC) Region bleibt ein spannender Zielmarkt für Immobilieninvestoren – und das über nahezu alle Nutzungsarten hinweg. Die wirtschaftliche Dynamik bleibt dank gezielter politischer Maßnahmen und struktureller Reformen bemerkenswert stabil, trotz prognostizierter moderater Wachstumsverlangsamung für die zweite Jahreshälfte. Albrecht Bassewitz über Diversifizierung im Fokus mit vielversprechenden Perspektiven.
Die betriebliche Altersversorgung (bAV) steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Steigende Lebenserwartung, volatile Kapitalmärkte und der Übergang von Leistungs- zu Beitragszusagen zwingen Unternehmen, ihre Pensionsstrategien neu zu denken. Gleichzeitig wächst der Druck, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern attraktive Vorsorgeoptionen zu bieten – und das effizient, transparent und regulatorisch robust, schreibt David Erichlandwehr.
Fachkräftemangel und zunehmende Komplexität erhöhen den Druck auf Versorgungseinrichtungen. Das Modell des Outsourced Chief Investment Officer (OCIO) ermöglicht es, zentrale Aufgaben der Kapitalanlage an einen externen Partner auszulagern, während Kontrolle und strategische Ausrichtung im Unternehmen verbleiben. Wolfgang Murmann und Maximilian Franke über das Konzept OCIO, das gerade nicht schlichtes Auslagern wichtiger Aufgaben „nach draußen“ meint, sondern vielmehr Arbeitsteilung mit System. Doch eben dies macht einige Dinge unerlässlich, um Überraschungen zu vermeiden.
… mehr als nur ein Wort. Der Anspruch der Berechtigten an Effizienz, Transparenz, Dokumentation und Nutzerfreundlichkeit der Versorgungswerke ihrer Arbeitgeber nimmt seit Jahren ständig zu. Das betrifft Arbeitgeberportale, Schnittstellen mit Providern, die Integration digitaler Geschäftsvorfälle und den Einsatz von KI: Jochen Pölderl über neue Standards und was ein Hub damit zu tun hat.
… mit hohen risikobereinigten Renditen und kalkulierbaren Erträgen: Sharpe Ratio, Spreads, Korrelation, die Größe des europäischen Marktes, Timing und Bewertungen, das Zinsumfeld … viele entscheidende Parameter machen das Segment Real Estate Debt, vor allem als Whole Loans, für Pensionsinvestoren interessant. Andreas Mittler erläutert Einzelheiten.
Private Equity und die bAV haben einige strukturelle Gemeinsamkeiten. Insofern bietet sich die Asset-Klasse für Planvermögen hervorragend an. Nicht einfach ist indes die praktische Umsetzung. Die Vorteile von Private Equity in Pensionsvermögen und die Vorzüge von Dachfonds erläutern Michael Wiese und Nicolas Schellenberg.
Wer an LDI denkt, denkt an Diskontzins und Cashflow und entsprechendes Hedging. Doch es gibt noch einen dritten Akteur, der hier ein Wörtchen mitzureden hat – und der doch viel zu oft übersehen wird: der Credit Spread. Alexander Kleinkauf über strukturierte Frameworks, sprunghafte Bewegungen, regelbasierte Triggerlevel, zusätzliche Ertragsquellen und eine erleichtere Kommunikation, Dokumentation und Governance der Hedging-Strategie.
Seit dem Ende der Niedrigzinsphase sind Immobilien auch in den Portfolios der Pensionsinvestoren kein Rendite-Selbstläufer mehr. Umso interessanter: Real Estate Debt. Felix Beyer und Alina Paul erläutern Einzelheiten: über ungebrochen hohen Finanzbedarf, begrenztes Dry Powder und die Debt Funding Gap vs. tragfähige Projekte, konservative Cashflows und klare Businesspläne – und wie man als flexible Partner auf Zeit hier operiert.
Über ein Jahrzehnt lang standen Schwellenländer im Schatten – belastet durch einen starken US-Dollar, schwaches globales Wachstum und geopolitische Spannungen. Doch die Rahmenbedingungen ändern sich: 2025 verzeichnen Emerging Markets eine deutliche Outperformance. Ist das nur ein Strohfeuer oder der Beginn einer strukturellen Trendwende? Albrecht Bassewitz erläutert fünf zentrale Katalysatoren, derentwegen Schwellenländer wieder Chancen auf den Titel haben.
Jedes Corporate Treasury benötigt sichere, hochliquide und operativ effizient handhabbare Instrumente und Plattformen zum Vorhalten und zur Steuerung von Liquidität. Bestenfalls sollten diese außerdem als Sondervermögen geschützt und sich als Cash und Cash-Äquivalente bilanzieren lassen. Christina Weiss über LVNAV-Geldmarktfonds als idealen Parkplatz für überschüssige Liquidität.
… sprich, auf das eigene Kerngeschäft – so lautet die Maxime wohl praktisch aller Unternehmen. Das gilt besonders bei Übernahmen, verstärkt bei grenzüberschreitenden. Neben all den damit einhergehenden Herausforderungen dann noch die bAV mit ihren vielfältigen deutschen Verästelungen managen? Wie zukunftsfähige Lösungen gerade für internationale Investoren aussehen können, erläutert Jens Gustenhoven.
Bis dato ist auch 2025 kein einfaches Jahr an den Märkten. Daniel Theilen und Anna Weiss sehen fünf Themen, die Fixed Income derzeit dominieren: Die erratische Politik samt zurückhaltender Zentralbanken, dann Credits, ihre Spreads sowie hohe Risikoprämien für US-Sovereigns, außerdem die weiter rückläufige Korrelation zwischen Aktien und Anleihen, die Perspektive von EMD Local Currency in Zeiten des schwachen US-Dollars sowie schließlich Licht und Schatten bei Private Credits.
„Defined Contribution“ heißt nicht „pay and forget“! Doch noch oft findet man in HR- und Finanzabteilungen von Unternehmen die Tendenz, Beitragszusagen als faktische Selbstläufer anzusehen. Das Gegenteil ist richtig: Der Arbeitgeber unterliegt zwar nicht mehr den klassischen Bilanzrisiken der Leistungszusagen, aber dafür stellen sich andere, teils äußert komplexe Herausforderungen. Doch eben diese schweben in einem Verantwortungsvakuum zwischen HR und Finance, erläutern Lukas Becker, Stephen Finley und Michael Jarczyk von Aon auf Basis einer Umfrage.
Die Reform des ELTIF-Regimes eröffnet neue Möglichkeiten für die Kapitalanlage in der betrieblichen Altersversorgung. Evergreen-ELTIFs bieten bAV-Strategien Zugang zu privaten Märkten – mit Potenzial für höhere Renditen, stabile Erträge und mehr Attraktivität für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch wie gelingt die Integration in bestehende bAV-Strukturen ohne Kontrollverlust? David Erichlandwehr blickt auf Chancen, Grenzen und strategische Implikationen.
Betriebliche Vorsorge heißt mehr als nur Altersvorsorge. Dies gilt verstärkt angesichts zunehmend limitierter Leistungsfähigkeit der staatlichen Sozialsysteme. Im Interesse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit aber auch im eigenen, tun Unternehmen gut daran, auch die Gesundheitsvorsorge in ihre Überlegungen einzubeziehen – und zwar nicht isoliert, sondern in integrierten Strukturen. Denn oft unterschätzt, können derartige Herausforderungen zuweilen strategische Dimension erreichen. Tanja Löhrke und Angelika Brandl geben nicht nur einen Überblick, sondern auch Antworten zu einem strategischen Duo.
Unternehmen streben danach, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen effektiven und wettbewerbsfähigen Altersversorgungsprogrammen zu erreichen sowie gleichzeitig deren Kosten und Risiken zu steuern und zu kontrollieren. Wie Finanzverantwortliche und HR-Experten gemeinsam diese Herausforderung meistern können, erfahren Sie auf der diesjährigen bAV-Konferenz 2025 von WTW. Denn dies und mehr diskutieren Industrie-Entscheider und bAV-Spezialisten am 30. Oktober in Frankfurt. Und ganz buchstäblich geht es auch um das, was in den Sternen steht.
Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Doch klar ist: Der US-Dollar ist strukturell unter Druck geraten. Das Zusammenwirken von unklarer Zollpolitik, prekärer Geolage, schwacher Konjunktur, anhaltendem Inflationsdruck und starker Volatilität machen die Herausforderungen für Pensionsinvestoren, die mit Fixed Income ebenso spezielle wie konkrete Ziele verfolgen, nicht einfacher. Wie sich ihr Haus vor dieser Gemengelage hier für seine Mandanten positioniert, erläutern Lars Schlenkhoff und Albrecht Bassewitz.
Gut, welche Zeiten sind schon träge? Aber seien wir ehrlich: In diesen Monaten und Jahren sind weltweit die Dinge in Bewegung – politisch, technologisch, ökonomisch – wie lange nicht. Und das betrifft institutionelle Anleger unmittelbar. Redebedarf gibt es also genug auf dem diesjährigen Investoren Summit in Frankfurt. Auf der Agenda die drängenden Themen, auf dem Podium bekannte Namen: aus Wissenschaft und Politik, aus Asset Management und Asset Ownership – und aus Fußball und Philosophie. Verena Wenzelis lädt ein.
Mit dem BRSG-E 2.0 liegt eine Frage betreffend die Leistungsphase des Pensionsfonds auf Eis – die jedoch eigentlich schon beantwortet ist. Alexander Katzur und Isabel Spies gehen der Sache nach und erläutern, inwiefern unterschiedliche Blickwinkel unterschiedliche Facetten zutage fördern. Diese können für die Berechtigten erhebliche Auswirkungen haben – und für die Arbeitgeber nicht minder.
Die aktuelle Lage für Privatkredite ist attraktiv, explizit auch für Pensionsinvestoren: Basiszinsen hoch, Fundamentaldaten stark, und Kreditnehmer fragen immer häufiger nach Private Credit als nach traditionellen Bankfinanzierungen – ein „Goldilocks“-Szenario. Eigentlich. Wären da nicht die Unsicherheiten, die der gegenwärtige US-Präsident durch seine erratische Politik auslöst. Bestes Beispiel: seine Zölle. Erst kündigt er sie medienwirksam an, kurz danach drückt er den Pausenknopf – und Unternehmen, Handelspartner und Investoren stehen schulterzuckend da. Andreas Mittler ordnet die Lage ein – insbesondere mit Blick auf die bemerkenswerten Wechselwirkungen mit dem stockenden Dealflow im Segment Private Equity.
Asset-Backed Securities sind in unseren Augen eine attraktive und oft unterschätzte Asset-Klasse, die institutionellen Investoren die Möglichkeit bietet, ihre Portfolios zu diversifizieren und die risikoadjustierte Rendite zu erhöhen. Regulatorische Änderungen post-GFC (Global Financial Crisis) haben ABS grundlegend zu Gunsten der Investoren verändert. Frank Diesterhöft mit einer Beurteilung von Lage und Perspektive: über Pools, SVPs, Komplexität, Spreads – und warum die Frage der Risk Retention einen wichtigen Unterschied zwischen dem US- und dem europäischen Markt ausmacht.
Diversifikation allein reicht nicht, zumindest dann nicht, wenn wie in diesen Jahren Vola und Korrelation gleichermaßen hoch sind. Grund: die neue Marktstruktur und Renditetreiber, die den gleichen Einfluss auf verschiedene Anlageklassen haben. Abhilfe: dezidiertes Risikomanagement. Ziel: Verluste begrenzen, dabei attraktive Beteiligung an Kurssteigerungen weiter ermöglichen. Alina Paul und Philipp Löhrhoff erläutern nicht nur Einzelheiten – sondern auch ein Paradoxon und drei prominente Irrtümer rund um das Risikomanagement.
Mittels wertpapiergebundener Zusage können Unternehmen Bilanzberührung und Nachschussrisiken durch ihre Versorgungspläne gering halten und ihren Beschäftigten eine Teilhabe an den Kapitalmärkten bieten. Wenn dann noch einfache und digitale Administration, ein Lebenszykluskonzept sowie individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für die HR-Abteilung hinzutreten, wird das Produkt auch für Mittelständler attraktiv, erläutern Michaela Sommer und Adelheid Lanz.
Die Komplexität der bAV-Verwaltung wird nicht weniger. Die Regulatorik und die ständige Weiterentwicklung der IT besonders Richtung KI erfordern Zeit und Fachpersonal – beides knappe Ressourcen. Wie Arbeitgeber und EbAV mittels SaaS und Cloud nicht nur Effizienz, Struktur und Übersicht (zurück-)gewinnen sowie Kosten und IT-Risiken unter Kontrolle halten, sondern auch Systeme integrieren und Know how generieren können, erläutert Jens Gustenhoven.
Eurodenominierte Investmentgrade-Anleihen, kurz Euro Credit, halten wir nicht nur taktisch, sondern auch strategisch für interessant. Wenn aufgrund des Marktumfelds die Risiken von Multi-Asset-Portfolios gesenkt werden sollen, überzeugen sie insbesondere im Vergleich zu US-Titeln als defensive Asset-Kasse. Hinzu kommen ein großes Diversifikationspotenzial und überdurchschnittliche risikoadjustierte Langfristerträge. Von Benoit Anne.
Eine CLO ETF-Strategie, die ausschließlich aus AAA-gerateten CLO-Tranchen besteht, bietet institutionellen Investoren im Einsatz zur strategischen Liquiditätssteuerung eine attraktive Anlagealternative im aktuellen Marktumfeld. Besonders für Treasury-Abteilungen, die Sicherheit, Liquidität und attraktive Renditen suchen, stellen CLOs eine spannende Lösung dar. Andreas Mittler und Albrecht Bassewitz erläutern Funktions- und Einsatzweise der Strukturen.
… einem zwingend notwendigen Ende des Versteckspiels in der bAV. Die Bundestagswahl steht unmittelbar vor der Tür, und die Akteure der bAV warten gespannt, wie sich eine künftige Bundesregierung den Herausforderungen der absolut dringlichen weiteren Verbreitung der bAV annehmen wird. Sebastian Kiening zeigt ein bekanntes Dilemma, für dessen Auflösung nicht die Politik verantwortlich gemacht werden sollte.
Viele Kapitalanlagetöpfe haben einen definierten Zweck. Bei Pensionseinrichtungen ist dies ultimativ das Erfüllen zugesagter Leistungen. Hierbei handelt es sich um langfristige Anspar- und Entsparprozesse, die von hoher Unsicherheit sowohl auf der Liability- als auch auf der Asset-Seite geprägt sind; entsprechend breit ist der „Funnel of Doubt“. Maximilian Franke und Wolfgang Murmann stellen ein neues holistisches ALM-Framework vor, das es ermöglicht, diesen „Funnel of Doubt“ zu analysieren und zu managen – und entsprechend das Sparziel mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu erreichen.
Die Herausforderungen für institutionelle Anleger sind stetig gestiegen. Neben anspruchsvollen Marktbedingungen stellen erhöhte Anforderungen an Governance, Anlagestrategien und Risikokontrolle sowie der Regulierungsdruck zusätzliche Belastungen dar. Frank Diesterhöft und Alexander Kleinkauf erklären, wie Insight Investment institutionelle Anleger unterstützt und begleitet: über das Comeback bestimmter Asset-Klassen, die starken Vola-Treiber, wo die Drawdowns geringer sind und die Recoveries besser, die Kombination zweier strategischer Ansätze – und was all das für das De-Risking von Pensions-Investoren bedeutet …
Wenn Arbeitgeber für ihre Beschäftigten in der Auszahlungsphase einer Direktzusage relative Einkommenssicherheit mit längerfristig stabilen Renditen verbinden wollen, könnten festverzinsliche Anleihen-ETFs mit festgelegter Fälligkeit eine einfach umsetzbare, flexible und kosteneffiziente Lösung sein – zum Beispiel als „Anleiheleitern“ mit gestaffeltem Auszahlungsprofil. Karoline Greim-Kuczewski von BlackRock erläutert Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze in der Auszahlungsphase für die Direktzusage.
Die Corona-Pandemie hat die Art und Weise, wie wir arbeiten, stark vorangetrieben. Neue Arbeitsmodelle haben sich etabliert, Beschäftigte stellen andere Ansprüche an Arbeitsbedingungen und Benefits. Die Attraktivität einer Arbeitgebermarke hängt nicht mehr nur vom wettbewerbsfähigen Gehalt ab, sondern auch von modernen Zusatzleistungen. Unternehmen, die ihre Benefits möglichst genau an den Bedürfnissen ihrer Belegschaft ausrichten, sind erfolgreicher darin, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Mehrere Lurse-Studien zeigen: von Bedeutung ist hier insbesondere die bAV. Sandra Mekler und Philipp Dienstbühl steigen genauer ein.
Indexinvestments bieten den Vorteil, schmerzhafte negative Renditeabweichungen zu vermeiden. Der Nachteil ist, dass ohne aktive Positionen keine Überrenditen erzielt werden können. Investoren wünschen sich oft, trotz geringen Risikos positive Mehrerträge zu generieren. Systematische Enhanced Index-Strategien können diese Ziele verbinden. Georg Elsaesser über das Intelligente Enhanced Indexing mit kontrollierten Multi-Faktor-Ansätzen.
Zur Erkennung von Alphasignalen nutzt der Asset Manager MFS untersucht die Einzelwertanalysen seiner Analysten mittels Natural Language Processing auf Basis eines neuen KI-Tools, das seinem Vorgängen sichtlich überlegen ist. Noah C. Rumpf, Nathan G. Bryant und Shruthi Saralaya erläutern anschaulich den Nutzen der Weiterentwicklung.
Nebenwerte erleben derzeit den größten Drawdown gegenüber Large Caps in der Geschichte – sogar noch stärker als während der Finanzkrise 2008. Dafür gibt es eine ganze Reihe an Gründen – ebenso wie dafür, die Anlageklasse gerade jetzt nicht zu übersehen. Matthias Grimm und Peter Kraus blicken auf die Perspektiven eines Segmentes, das zuletzt rekordniedrige Bewertungsniveaus erreicht hat.
Es sieht wieder besser aus für Immobilien. Zwar korrigierten europäische Immobilienrenditen ab Anfang 2022 bis ins erste Quartal 2024 hinein, aber es gibt Anzeichen, dass die Preisanpassung abgeschlossen ist und eine Phase der Stabilität bevorsteht. Unterstützung erfährt die Anlageklasse durch makroökonomische Faktoren: In der Eurozone dürfte sich das Wirtschaftswachstum 2025 wieder beschleunigen, wenn auch von Land zu Land unterschiedlich. Robert Stolfo analysiert Lage und Perspektive des Sektors.
Institutionelle Anleger können das Potenzial des Gesundheitssektors durch verschiedene Strategien und Ansätze nutzen. Dieser Sektor bietet nicht nur langfristiges Wachstum, sondern auch Stabilität in volatilen Märkten. Welche Möglichkeiten es gibt und welche Perspektiven und Wachstumstreiber bestehen, analysiert Malte Kirchner.
Der Markt für High Yield birgt seine ganz eigenen Charakteristika: welches die stärkste Komponente der Gesamtrendite ist, was wichtiger ist als abzuwarten, was nicht so eng ist, wie es scheint, was im gesünderen Gleichgewicht ist, was es Managern so schwer macht und selbst für die größten Research Teams nicht einfach ist, was Tage oder gar Wochen dauern kann und wo man genau hinschauen sollte – all das und mehr beleuchtet Frank Diesterhöft.
… aber bitte rechtssicher: Derzeit ist die automatische Entgeltumwandlung ausschließlich tarifvertraglich möglich – und findet eben deswegen in der Praxis faktisch nicht statt. Das will der Gesetzgeber nun ändern. Sebastian Kiening erläutert Details, bewertet Lage und Perspektive, mahnt dazu, die möglichen Gestaltungsoptionen auch zu nutzen – und macht eine interessante Rechnung auf, die ein bezeichnendes Bild auf die Komplexität der deutschen bAV wirft.
Die Kapitalanlage intelligent auf langfristige Verbindlichkeiten abstimmen: US Municipal Bonds können für Pensionseinrichtungen und Versorgungswerke ein wertvoller Baustein bei der Bedeckung langfristiger Verbindlichkeiten sein – und sie haben gegenüber Unternehmensanleihen zahlreiche Vorteile. Bastian Körlin erläutert Details.
Die Welt verändert sich. Pandemie, Krisen und Herausforderungen haben das Bedürfnis nach individueller Absicherung deutlich verstärkt. Dieser Wunsch reicht bis in die Arbeitswelt. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite sehen sich Unternehmen essentiellen Herausforderungen ausgesetzt, die unter anderm durch demografischen Wandel und Fachkräftemangel begründet sind. Gefragt sind Lösungen, die sowohl den Absicherungsgedanken als auch unternehmerische Belange berücksichtigen. Die betriebliche Arbeitskraftabsicherung kombiniert beide Aspekte und generiert daraus eine gesunde Symbiose, erläutert Alexander Gilly.
… im politischen und regulatorischen Kontext? Sie ist kritisch, sie ist strategisch, sie ist für Staaten imperativ, sie ist im steten Fokus der Politik – und sie ist ein ebenso vielversprechendes wie komplexes Asset: die Energieversorgung! Über all das und mehr spricht der Herausgeber von PENSIONS●INDUSTRIES / ALTERNATIVES●INDUSTRIES mit einem Investor und einem Experten. Michael Hennig lädt ein.
Ein Jahr ist schnell vorüber, und erneut startet in der Hauptstadt der etablierte Branchen-Treff des deutschen Pensionswesens. Agenda und Referenten sind wie stets standesgemäß. Das Handelsblatt lädt ein – und bietet der Leserschaft von PENSIONS●INDUSTRIES schöne Sonderkonditionen.
Institutionelle Investoren sollten bei der strategischen Planung ihres Portfolios durchaus einen Blick auf Finanzanleihen werfen. Viel zu oft bedienen sich Investoren alter Vorurteile und schätzen Finanzanleihen fälschlicherweise als hochriskant ein. Dabei können viele Argumente für Finanzanleihen sprechen, wissen Christian Bettinger, Gerald Deutsch und Matthias Grimm.
… von der Planung bis zur Umsetzung: Ein gutes Gehalt ist nicht alles. Arbeitgeber, die Fachkräfte gewinnen und langfristig an sich binden wollen, setzen derzeit vermehrt auf Zusatzleistungen, die geeignet sind, die Identifikation mit ihren Unternehmen zu stärken. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ein solch innovatives, flexibel gestaltbares HR-Instrument. Lurse lädt Sie dazu ein, einen genaueren Blick darauf zu werfen.
Was zeichnet eine attraktive, renditestarke und transparente bAV aus? Über welcheAlleinstellungsmerkmale verfügt sie? Welchen Beitrag können Benefits bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leisten? Diese Fragen diskutieren Entscheider und bAV-Spezialisten Anfang Oktober in Frankfurt.
Der richtige Umgang mit den Bedürfnissen der Beschäftigten gilt als Schlüsselfaktor für nachhaltigen Unternehmenserfolg – und erhält im Schatten der Demografie immer noch zu wenig Aufmerksamkeit. Rafael Krönung bezieht Position in Sachen HR: zu den drei „D“s, zu Pflicht und Kür, zum optimalen Benefit-Mix, zu dem, was noch zu oft in Gehaltsabrechnungen und Standmitteilungen untergeht – und inwiefern ein Nice-to-have zu einem Must-have wird und dabei Chancen erröffnet.
Ein LDI-Spezialist verlässt nach über einer Dekade sein nicht weniger spezialisiertes Haus, ähnliches gilt für einen skandinavischen Asset Manager, ein Consultant verpflichtet eine Aktuarin, ein Multi Asset Manager verstärkt sich gleich doppelt, eine KVG baut ihre Chefetage aus, ein Trust hat einen neuen CIO – und dort, wo er geht, hat man die Nachfolge schon geregelt.
Jahrzehntelang stand für viele deutsche Pensionsanleger die Ansparphase im Fokus ihres Tuns. Kernaufgabe: stetig fließende Beiträge im anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld anlegen. Ziele: Ausfinanzierungsgrad konstant halten oder steigern, dabei Zielrenditen erwirtschaften, bspw. aufgrund bestehender Garantien. Doch die Zeiten ändern sich, und damit auch die Aufgaben. Alexander Kleinkauf erläutert Einzelheiten – und auch, was das aktuelle Marktumfeld damit zu tun hat.
Nordische Aktienmärkte haben sich in den letzten 20 Jahren deutlich besser entwickelt als ihre internationalen Pendants. Aktuell sind die dortigen Small Caps historisch niedrig bewertet. Die am 8. Mai durchgeführte und weiter anstehende Zinssenkungen der schwedischen Reichsbank könnten eine Neubewertung auslösen. Hans-Marius Lee Ludvigsen und Matthias Beitzel sehen genauer hin.
Private Markets-Anlagen werden als Quelle potenziell höherer Renditen bei gleichzeitiger Risikominderung geschätzt. Im aktuellen Umfeld anhaltender makroökonomischer und geopolitischer Volatilität können insbesondere Senior Secured Loans eine sinnvolle Ergänzung für institutionelle Portfolios darstellen. Andreas Mittler erläutert zahlreiche Details zu dem Segment.
An dem Bonmot, dass politische Börsen kurze Beine hätten, kann man in diesen Zeiten durchaus zweifeln. Jedenfalls hat die Weltlage weiter maßgeblichen Einfluß auf die Märkte, und Strategien für resiliente Portfolios bleiben das Gebot der Stunde. Mit praller Agenda lädt FAROS daher erneut zur renommierten Investorenkonferenz, diesmal am 12. September in Köln am Rhein. Das Podium ist prominent, von Militär über Politik zu Investoren.
Nachhaltigkeit in Emerging Markets ist eine ganz eigene Herausforderung, und dies nicht zuletzt auch unter dem Gesichtspunkt von Ausfallwahrscheinlichkeiten und Spread-Veränderungen. Besonders im Fokus: die Governance. Katrina Uzun, Pelumi Olawale und Aimee Kaye erläutern ihren Ansatz von Südamerika bis Nordafrika.
In der betrieblichen Altersversorgung gelingt dem Arbeitgeber gute Verbreitung nur mit guter Kommunikation. Das ist mehr als nur eine Binsenweisheit. Denn um die Bedeutung der Kommunikation zu wissen, ist das eine. Sie effektiv und effizient umzusetzen das andere. Zielführend sind vor allem zeitgemäße digitale Mitarbeiterportale. Doch einer, der noch völlig analog ist, bleibt nach wie vor unverzichtbar, erläutern Anika Krist und Carsten Ganz.
Wäre „Emerging Markets ex-China“ eine sinnvolle Indexanpassung? Albrecht Bassewitz diskutiert diese EM-Gretchenfrage und erläutert, wie Investoren durch ein „Weniger“ zu einem „Mehr“ an Diversifikation kommen und warum ein Umdenken für Pensionseinrichtungen und Versorgungswerke vorausschauend sein könnte.
Ursprünglich ein Tool zu besserer Bilanzierungsoptik, sind CTAs zu einer echten Allzweckwaffe gereift. Mit den Fähigkeiten sind aber auch Anforderungen und Komplexität gestiegen; das betrifft in erster Linie die Governance. Insofern sollten Arbeitgeber die Frage nach der Fitness ihrer Vehikel stellen. Und auch beantworten. Wie, das erläutern Carsten Hölscher, Alexandra Steffens und Pascal Stumpp.
Dass sich mit Aktien nachhaltig für das Alter vorsorgen lässt, hat sich besonders bei der jungen Generation herumgesprochen. Nicht zuletzt die günstigen ETFs bieten sich hier an. Gestaltungsoptionen gibt es hier viele. Doch wie sich Renditechancen, Kostenvorteile und Förderwege in einer Versicherung schlau kombinieren lassen, erläutert Fabian von Löbbecke.
Die Zinsen schnell gestiegen, Immobilien in der Folge unter Druck, niedrigere Beleihungswerte, größere Puffer – eine Gemengelage, die Gelegenheiten schafft. Jedoch immer im Auge zu behalten: Kreditsicherheiten, Bonität der Mieter, Stärke der Sponsoren. Andreas Mittler bringt drei gute Nachrichten, mahnt zu Realismus schon beim Underwriting – und meidet ein ganz bestimmtes Segment.
Seit der Zinswende im Jahr 2022 ist die Attraktivität von Anleihen für institutionelle Portfolios wieder gestiegen. Grund genug für Ulrich Urbahn, Philipp Löhrhoff und Matthias Grimm, die Diversifikationswirkung von Anleihen und Aktien im aktuellen Marktumfeld und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf das Risikomanagement zu untersuchen.
…der Schlüssel zur Energiewende in Deutschland, das betrifft vor allem Ausbau, Wartung und Betrieb der Übertragungsnetze. Angesichts der ambitionierten Klima- und Energieziele und des enormen Investitionsbedarfs bieten sich Investoren hier sehr fokussierte Möglichkeiten der Teilhabe. Christian Topp erläutert Lage und Perspektive.
Selbstständig heißt selbst und ständig: Der Satz ist so alt wie wahr – auch für die eigene Altersversorgung. Das heißt: persönliche Erwartungen definieren, schichtenübergreifend denken. Denn es dominiert auf allen Ebenen typisch deutsche Vielfalt: Gewerbetreibende, Freiberufler oder GGF vs. gesetzliche, betriebliche, private oder Basisrenten vs. Rente oder Kapital vs. aus dem Brutto oder aus dem Netto etc. etc. … : Fabian von Löbbecke dekliniert die Varianten systematisch durch.
Der Wind hat sich gedreht, besonders in der Geldpolitik. Wie vor allem mittelständische Unternehmen, die derzeit ihre Pensionslasten weitestgehend rückstellungsfinanziert in ihren Büchern stehen haben, nun das gegenwärtige Zeitfenster nutzen können, um ihre Bilanzen zu entlasten, erläutert Erik Lavagno.
… Anleger denn die Chancen des aktuellen Marktumfeldes? Kevin Grundy, Managing Director Fund Management Europe bei Invesco Real Estate, erläutert das aktuelle Immobilienmarktumfeld und die derzeit interessante Marktdynamik. „Ich investiere jetzt seit mehr als 20 Jahren in Value Add-Immobilien und habe in dieser Zeit nur selten ein so spannendes Marktumfeld gesehen.“
… und manchmal auch mehrere. Doch stellen sich beim Umgang mit Rentnerbeständen weitere Fragen, beispielsweise die Frage der Reputation und der Auswirkungen auf künftige Rentenanpassungen. Rene Döring, Johannes Heiniz und Torsten Weißmeier skizzieren die Alternativen.
Eine Konzernausgliederung bedeutet auch für die bAV eine große Herausforderung. Lässt sich das bisherige Versorgungswerk nicht fortführen, muss eine neue bAV-Lösung entwickelt und etabliert werden – zugleich mit einem neuen Payroll-System. So geschehen bei der Röhm GmbH in Darmstadt. Wie sich eine attraktive bAV und der HR-Service parallel aufbauen lassen, erläutern die beiden Häuser in einem Webinar. Utta Kuckertz-Wockel nennt die Details.
Der schnelle Anstieg der Zinsen hat für zahlreiche deutsche Industrieunternehmen Entspannung bei ihren Versorgungswerken gebracht und die Funding Ratios auf Rekordwerte getrieben. Nutzen die Unternehmen die Gelegenheit, um sich wetterfest zu machen? Um gegen eine mögliche Wende der Zinswende gerüstet zu sein? Wolfgang Murmann mahnt jedenfalls, nicht nach Münzwurf zu entscheiden.
Die über vier Millionen Beschäftigten in Mini- und Midijobs in Deutschland sind eine seit jeher zu oft und zu Unrecht unterschätzte Zielgruppe – die über ganz eigene bAV-Gestaltungsoptionen erreicht werden kann. Nun ändern sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Fabian von Löbbecke erläutert Grundlagen und rechnet die Details durch.
Der Rentenmarkt bietet nach langer Zeit wieder attraktive Renditen. Zudem ist die Inflation in vielen Ländern auf dem Rückzug. Gute Voraussetzungen also für ein baldiges Ende des Zinsanstiegs. Vor diesem Hintergrund sind nordische Hochzinsanleihen eine interessante Möglichkeit für institutionelle Anleger, die eine Kombination aus attraktiven Renditeaussichten, kurzer Duration und Diversifikationseffekten suchen, erläutert Svein Aage Aanes.
Der Kampf gegen die Klimakrise und den Biodiversitätsverlust ist eine enorme Herausforderung für Gesellschaft und Unternehmen. Durch Impact Investing können Anleger finanzielle Renditen mit positiven sozialen und umweltbezogenen Ergebnissen verbinden, erläutert Hendrik Neumann.
… Potenzial für attraktive regelmäßige Erträge und für Wertzuwachs in einem Umfeld längerfristig höherer Zinsen: Bank Loans, Direct Lending und Distressed Credit / Special Situations können zahlreiche Vorteile bieten. Jedoch muss man genau hingucken, wie Kevin Egan, Ron Kantowitz und Paul Triggiani von Invesco erläutern.
Nachgebende Frühindikatoren, rasche Zinserhöhungen, schrumpfende Geldmengen, straffereFinanzbedingungen, hohe Verschuldung von Staaten, Haushalten und Unternehmen: Pilar Gomez-Bravo sieht die Rezession als Basisszenario bei kurzfristig überschaubaren Risiken, schließt aber auch eine überraschende systemische Krise nicht aus, stellt Fragen und gibt Antworten.
Private Infrastrukturkredite haben an Beliebtheit bei Institutionellen gewonnen. Allein seit 2012 sind hier die in Europa verwalteten Kapitalanlagen laut Preqin um mehr als 50 Mrd. Euro gestiegen. Der Zuspruch beruht auf ihren einzigartigen Eigenschaften wie z.B. stabilen Cashflows, geringen Verlustraten, starken ESG-Charakteristika, attraktiven Renditeprämien gegenüber äquivalenten liquiden Alternativen und der Möglichkeit, langfristige Verbindlichkeiten aktiv zu steuern. Nohman Iqbal und Fabian Gerlich werfen einen tieferen Blick auf die ökonomischen Chancen der Anlageklasse.
… und trifft sich im Herbst wieder in Berlin. Mitte November findet in der Hauptstadt der bekannte Branchen-Treff des deutschen Pensions-Parketts statt. Rang und Namen haben sich schon jetzt angekündigt. Das Handelsblatt lädt ein – und offeriert der Leserschaft von LEITERbAV attraktive Sonderkonditionen.
Die Veränderungen auf dem Kapitalmarkt und im regulatorischen Rahmen sollten Pensionsmanager genau beobachten. Nachhaltige Indexanlagen bieten ihnen dabei eine moderne, effiziente und flexible Anlagelösung. Karoline Greim-Kuczewski, BlackRock, und Grgur Jurcevic, BlackRock, erläutern Einzelheiten.
Bei der Entscheidung, ob und wie ein Unternehmen ein Pensions De-Risking gestaltet sollte, spielen zahlreiche, teils zusammenwirkende Parameter eine Rolle – mit der Folge entsprechender Komplexität. Olaf John und Gregor Stephan erläutern einen grundsätzlichen Weg der systematischen Entscheidungsfindung.
… vom Wachstum des europäischen Mietwohnmarktes profitieren: Neue und nachhaltige Wohnraumkonzepte sind die Lösung für den zunehmenden Wohnungsmangel im privaten Mietmarkt in Europa. Immobilienfondsanleger können von den verschiedenen Immobilienarten, unterschiedlichen Reifegraden und Marktzyklen in diesem wachsenden und immer liquideren Markt profitieren, erläutert Thomas C. Adler.
… mit der bAV einen Schritt voraus: Die Rahmenbedingungen für Unternehmen sind herausfordernd – Transformation, Inflation, Rezessionssorgen, Zinspolitik, die Bedeutung von Nachhaltigkeit sowie Resilienz und der Fachkräftemangel. Wie kann eine attraktive bAV in diesem Umfeld zukunftsfähig aufgestellt werden? Dies diskutieren Entscheider und bAV-Spezialisten Mitte Oktober in Frankfurt.
Egal wohin mal blickt, die Dinge sind in Bewegung – und die Zeiten keine einfachen. Doch es gibt auch Stabilität: Pensionsanleger können ihre Verpflichtungen wieder mit auskömmlichen Anlagen bedecken, die ihre Widerstandsfähigkeit bereits gezeigt haben. Wenn der Investor den Blick über den heimischen Tellerrand hinaus erweitert, ergeben sich vielfältige, zusammenwirkende Vorteile. Und das taktisch wie strategisch, erläutern Frank Diesterhöft und Alexander Kleinkauf.
… Versorgungswerk. Und eine klare Analyse der erste Schritt zur Optimierung. Denn in und um Versorgungswerke ist ständig alles im Fluss, viel sammelt sich an, ungezählte Parameter wirken zusammen, einfacher werden die Dinge dabei selten – und neue Regulierung setzt sich auch nicht von alleine um. Ein bAV-Audit gibt Unternehmen den Überblick (zurück-), identifiziert Knackpunkte und Haftungsrisiken und ermöglicht ihnen, ihre bAV zeitgemäß und attraktiv zu steuern, schreibt Miroslaw Staniek.
… könnte der 2024er der nächste 2009er werden? Die Anlageklasse Real Estate befindet sich in einer ambivalenten Phase. Eigentümern mit unterschiedlich gelagertem Verkaufsdruck stehen eigenkapitalstarke Investoren gegenüber, die von sektoraler Nachfragedichte profitieren könnten. Dabei spielen auch die oft kostspieligen ESG-Anforderungen eine Rolle, erläutert Henrik Haeuszler.
Es kommt selten vor, doch zuweilen eröffnet die Regulierung auch neue Möglichkeiten: Eine wichtige Lockerung der Regeln zum Bezug der gesetzlichen Rente zeitigt komplexe Folgewirkungen für die bAV. Das wirft Fragen auf, denen sich jedes Unternehmen jetzt stellen muss, um die Besten länger im Haus zu halten. Judith May, Katharina Meurs und Robin Leuprecht erläutern Lage, Perspektive und Fallstricke – und was keine Option ist.
Aktuell sind die Märkte weiterhin von Volatilität und Unsicherheit geprägt, was sich auf das Anlageverhalten und die Möglichkeiten für Pensionseinrichtungen & Co. auswirkt. Zu den Anlagen, die sich im laufenden Jahr trotz vielfältiger Krisen gut entwickelt haben, zählen nordische Aktien. Hans-Marius Lee Ludvigsen ist vor allem für Small- und Mid-Caps optimistisch – und sieht eines der Länder als einen „Weltmarkt im Miniaturformat“.
Im Zuge des demografischen Wandels wird sich die bAV als Lösung etablieren, die Arbeitnehmern eine finanziell stabile Zukunft ermöglicht und Unternehmen eine kalkulierbare Option zur Mitarbeiterbindung und -motivation bietet. Zum Beispiel, indem eine altersbezogene Investmentstrategie für einen renditeoptimierten Ruhestand umgesetzt wird. Dafür können Life-Cycle-Modelle sorgen, die die Sparbeiträge für jeden Mitarbeiter altersgerecht steuern, erläutert Albrecht Bassewitz.
… direkt am Puls der amerikanischen Wirtschaft investieren: Warum hier gerade das mittlere Segment vielversprechend ist, wo zwischen Rängen, variablen Zinssätzen, Vorfälligkeitsprämien, Gläubigerschutz und Due Diligencec genau hinzuschauen ist und welche Kernkompetenzen man in diesem Markt mitbringen sollte, erläutert Thomas Adler.
Geldpolitik, Zinsentwicklung, Industrie und Kapitalmärkte: Die Welt dreht sich nach dem Ende der Covid-Pandemie wieder schneller – mit Herausforderungen für alle, auch in der bAV. Zu besprechen gibt es genug, daher laden Metzler Pension Management und Metzler Asset Management herzlich ein zu ihrer turnusgemäßen Exklusivveranstaltung für Unternehmen, Verbände und Versorgungswerke. Christian Remke erläutert die Agenda.
Nach dem massiven Ausverkauf des Jahres 2022 bieten Anleihen erstmals seit der globalen Finanzkrise wieder gute Ertragschancen zu attraktiven Bewertungen. Das sollte Erleichterung für institutionelle Investoren mit langfristigen Verbindlichkeiten bringen. Thomas Adler erläutert, wie man in volatilen Märkten Robustheit und Flexibilität unter einen Hut bekommt.