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Anleihen 2023: Flexibler Ansatz für volatile Märkte

Nach dem massiven Ausverkauf des Jahres 2022 bieten Anleihen erstmals seit der globalen Finanzkrise wieder gute Ertragschancen zu attraktiven Bewertungen. Das sollte Erleichterung für institutionelle Investoren mit langfristigen Verbindlichkeiten bringen. Thomas Adler erläutert, wie man in volatilen Märkten Robustheit und Flexibilität unter einen Hut bekommt.

Thomas Adler, Invesco.

Nach dem massiven Ausverkauf des Jahres 2022 bieten Anleihen erstmals seit der globalen Finanzkrise wieder gute Ertragschancen zu attraktiven Bewertungen. Das sollte Erleichterung für institutionelle Investoren mit langfristigen Verbindlichkeiten bringen. Thomas Adler erläutert, wie man in volatilen Märkten Robustheit und Flexibilität unter einen Hut bekommt.

Infolge der hohen Inflation und der Zinserhöhungen der Zentralbanken rechnen wir im Jahr 2023 mit einer weiteren Verlangsamung der Weltwirtschaft und einem gewissen Rezessionsrisiko. Trotzdem sehen wir aktuell potenziell interessante Renditechancen in risikoreicheren Segmenten der Anleihemärkte.

Dabei müssen Investoren, die diese Chancen nutzen möchten, vermutlich kein zu hohes Kreditrisiko in Kauf nehmen, da die Unternehmen in recht guter Verfassung in diese Marktphase gestartet sind.

Zinsgipfel in greifbarer Nähe

Unser Basisszenario für 2023 ist das einer Disinflation – eine Einschätzung, die die Finanzmärkte zu teilen scheinen: Die Zinsterminkontrakte signalisieren, daß die Märkte den Höhepunkt des Zinserhöhungszyklus der großen Zentralbanken für Mitte 2023 erwarten und erste Zinssenkungen noch in diesem Jahr für möglich halten. Dabei wird angenommen, dass die US-Notenbank und die Bank of England dem Zinshöhepunkt näher sind als die Europäische Zentralbank.

In diesem Umfeld dürften sich unserer Ansicht nach risikoreichere Anlagen wie Hochzins- und Schwellenländeranleihen besser entwickeln als bonitätsstarke Kreditanlagen. Gleichzeitig dürften festverzinsliche Wertpapiere besser abschneiden als variabel verzinsliche und Anleihen mit längeren Laufzeiten besser als Kurzläufer.

Investment Grade, High Yield, und Emerging Markets im Fokus

Bei der Betrachtung der verfügbaren Risikoprämien zeigt sich, dass die Credit Spreads in den USA im Jahr 2022 zunächst weiter geworden sind und sich ihrer historischen Norm angenähert, diese aber noch nicht erreicht haben (siehe Abb. 1).

Auch wenn sich die Spreads im Zuge der wirtschaftlichen Abschwächung noch etwas ausweiten sollten, würden unsere Projektionen für 2023 immer noch für höhere Gesamtrenditen aus Kreditanlagen – sowohl Hochzins- als auch Investment-Grade-Anleihen – als aus Staatsanleihen sprechen.

Abb. 1: US Credit Spreads und US-Staatsanleiherenditen (%).Grafik zur Volldarstellung anklicken. Hinweis: Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.Monatliche Daten von September 1986 bis November 2022 (Stand 30. November 2022). IG- und HY-Spreads werden berechnet, indem die Rückzahlungsrendite des ICE BofA US Treasury Index von den Rückzahlungsrenditen des ICE BofA US Corporate Index bzw. des ICE BofA US High Yield Index abgezogen wird. Die gestrichelten Linien zeigen die durchschnittlichen Spreads über den gesamten Betrachtungszeitraum. Quelle: ICE BofA, Refinitiv Datastream und Invesco.

Gleichzeitig bieten Schwellenländeranleihen aktuell ungewöhnlich großzügige Renditeaufschläge. Neben dem Potenzial für eine Spreadverengung spricht aus unserer Sicht auch die für 2023 erwartete Abwertung des US-Dollars eher für Schwellenländeranleihen als für ihre Industrieländer-Pendants.

Abb. 2: Rendite-Spread von Schwellenländeranleihen in USD gegenüber US-Staatsanleihen (%).Grafik zur Volldarstellung anklicken. Vergangenheitswerte sind keine Garantie für die Wertentwicklung in der Zukunft. Monatliche Daten von Februar 2003 bis November 2022 (Stand: 30. November 2022). Die Abbildung zeigt die Differenz zwischen der Yield-to-Worst des Bloomberg EM USD 7-10 Year Index und der Yield-to-Maturity der 10-jährigen US-Staatsanleiherendite. Quelle: Bloomberg, Refinitiv Datastream und Invesco.

Bei all dem gilt: Falls die Inflation entgegen unserer Erwartung noch länger auf ihrem hohen Niveau verharren oder noch weiter steigen sollte, müßten sich Anleger auf weitere Zinserhöhungen einstellen. In diesem Fall würden wir mit einem schwierigen Anlageumfeld und einer potenziell schwachen Performance der meisten Anlageklassen rechnen. Daher würden wir das Risiko zurücknehmen, bonitätsschwächere Kreditanlagen untergewichten und Staatsanleihen sowie Investment Grade-Anleihen übergewichten.

Anleihen und ESG als Chance

Unabhängig vom gesamtwirtschaftlichen Ausblick wird der Nachhaltigkeitsaspekt auch im Jahr 2023 eine große Rolle spielen. Dabei spricht aus unserer Sicht viel für die Kombination von Anleihen und ESG. Erstens differenzieren sich die Länder zunehmend durch ihre Umweltpolitik, darüber hinaus ermöglichen Anleihen eine spezifische Zweckbindung für die Erlösverwendung mit gesellschaftlichem oder ökologischem Nutzen.

Die Umsetzung nachhaltiger Anleihestrategien dürfte künftig noch einfacher werden.

Für viele Eventualitäten gerüstet

Ob ESG, regelmäßige Einnahmen, Diversifikation, Kapitalerhalt oder eine attraktive Gesamtrendite das Ziel sind – in einem komplexen, sich kontinuierlich verändernden Umfeld sind vor allem flexible Lösungen gefragt. Mit seinen mehr als 200 dynamisch denkenden Spezialisten mit über 45 Jahren Erfahrung an den Märkten für festverzinsliche Anlagen ist Invesco in allen Regionen, Anlagestilen, Marktsegmenten und entlang der gesamten Kapitalstruktur aktiv und bietet institutionellen Anlegern wie Pensionskassen oder Versicherungen die für ihre Asset-Liability-Struktur geeignete Lösung.

Der Autor ist Team Head Pensions & Treasury Germany bei Invesco.

Kontakt:

Thomas C. Adler

Team Head Pensions & Treasury Germany

Invesco Asset Management Deutschland GmbH

An der Welle 5

60322 Frankfurt

T: +49 (0)69 29 807 137

E: Thomas.Adler@invesco.com

Internet: www.de.invesco.com

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Stand der Daten: 1. März 2023, sofern nicht anders angegeben.

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