… mehr als nur ein Wort. Der Anspruch der Berechtigten an Effizienz, Transparenz, Dokumentation und Nutzerfreundlichkeit der Versorgungswerke ihrer Arbeitgeber nimmt seit Jahren ständig zu. Das betrifft Arbeitgeberportale, Schnittstellen mit Providern, die Integration digitaler Geschäftsvorfälle und den Einsatz von KI: Jochen Pölderl über neue Standards und was ein Hub damit zu tun hat.
Als führender Makler im Bereich der bAV beobachten wir seit Jahren, wie sich Arbeits- und Versorgungswelt kontinuierlich wandeln. Viele Unternehmen, die betriebliche Vorsorgesysteme anbieten und die im Rahmen von historischen Zukäufen oder Verschmelzungen unterschiedlichste Versorgungswerke verwalten müssen, sind verstärkt auf der Suche nach schlanken Lösungen für die Administration.

Gleiches gilt bei der Neueinführung betrieblicher Altersversorgung. Hier wird von vornherein nicht nur viel Wert auf die richtige Finanzierungsform gelegt, sondern nach der Einführung der Vorsorgesysteme vor allem auf den Auf- und fortwährenden Ausbau einer schlanken und möglichst digitalen Form der Administration.
Tägliche Praxis statt Schlagwort
Digitalisierung ist mehr als nur ein Schlagwort, sondern prägt die tägliche Praxis, insb., wenn gesetzliche und vertragliche Vorgaben eine lückenlose Dokumentation verlangen und die „User Experience“ immer mehr in den Fokus rückt.
„Aon setzt neue Standards für die digitale bAV-Verwaltung.“
So ist der Anspruch an Effizienz, Transparenz, Dokumentation und Nutzerfreundlichkeit in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.
Aon begegnet diesen Anforderungen mit konsequenter Innovation und setzt neue Standards für die digitale bAV-Verwaltung.
Im Mittelpunkt steht hierbei eine zentrale Plattform, über die alle bAV-Applikationen – und damit die gesamte bAV-Welt eines Unternehmens – verbunden werden kann. Hinzu kommen Lösungen zur Modernisierung von Arbeitgeberportalen, für die Weiterentwicklung von Schnittstellen mit Providern sowie die Integration digitaler Geschäftsvorfälle und natürlich der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für bestimmte Arbeitsabläufe.
1. Aon PensionHub – Der Aon Pension Navigator zu allen bAV-Applikationen
Mit Aon PensionHub führt Aon eine zentrale Plattform ein, die sämtliche Applikationen der bAV miteinander vernetzt. Aon PensionHub ermöglicht es Unternehmen, alle relevanten Informationen und Prozesse rund um die bAV mit einem Blick zu erfassen. Die Integration verschiedener Anwendungen sorgt für eine einheitliche Datenbasis, reduziert Medienbrüche und minimiert Fehlerquellen. Durch die zentrale Steuerung werden nicht nur interne Prozesse effizienter gestaltet, sondern auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern und Dienstleistern deutlich vereinfacht.
2. Arbeitgeberportale: Mehr Transparenz und Effizienz durch intelligente Widgets
Parallel zur Einführung eines Aon PensionHub werden auch die Arbeitgeberportale einer umfassenden Modernisierung unterzogen. Neue, individuell konfigurierbare Widgets ermöglichen Arbeitgebern einen schnellen und unkomplizierten Zugriff auf alle relevanten Kennzahlen ihrer bAV. Ob Teilnahmequoten, Beitragsvolumen oder andere wichtige Parameter – die wichtigsten Informationen sind jederzeit auf einen Blick verfügbar. Die intuitive Bedienung und die übersichtliche Darstellung schaffen eine neue Qualität der Transparenz und unterstützen Unternehmen dabei, ihre bAV-Strategie datenbasiert weiterzuentwickeln.
3. Schnittstellen zu Versicherern und Payroll: Automatisierung als Schlüssel zum Erfolg
Ein weiterer Meilenstein in der Digitalisierung der bAV ist die Entwicklung leistungsfähiger Schnittstellen. Insbesondere die Anbindung an die Systeme der Versicherer sowie an die Payroll-Abteilungen und -Provider der Kunden ermöglicht eine weitgehende Automatisierung von Routineprozessen.
Erforderliche Meldungen, Beitragsanpassungen oder Statusänderungen werden digital und in Echtzeit übermittelt. Das Ergebnis: weniger manueller Aufwand, geringere Fehleranfälligkeit und eine deutliche Beschleunigung der Abläufe.
Die enge Verzahnung mit den Payroll-Systemen sorgt zudem dafür, dass alle bAV-relevanten Daten stets aktuell und korrekt sind – ein entscheidender Vorteil für Compliance und Reporting.
4. Digitale Geschäftsvorfälle im Arbeitnehmerportal: Self-Service als neuer Standard
Um die Auslagerung von HR-Tätigkeiten im Zusammenhang mit der bAV noch umfassender zu ermöglichen, setzt Aon auf die konsequente Digitalisierung von Geschäftsvorfällen, die direkt in den Arbeitnehmerportalen der Kunden abgewickelt werden können. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten so die Möglichkeit, eigenständig Anträge zu stellen, Daten zu aktualisieren oder Informationen zu ihrer Versorgung einzusehen – und das jederzeit und ortsunabhängig. Dieser Self-Service-Ansatz entlastet die HR-Abteilungen nachhaltig und erhöht die Akzeptanz sowie die Nutzung der bAV-Angebote spürbar.
5. KI als nächste Stufe der Prozessoptimierung
Die nächsten Schritte auf dem Weg zur weiteren Prozessoptimierung liegen im gezielten Einsatz von KI für bestimmte Arbeitsabläufe. Aon integriert KI-basierte Lösungen in tägliche Abläufe. Auch in der Datenklärung eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten, um große Datenmengen effizient zu analysieren und Unstimmigkeiten frühzeitig zu erkennen. Ziel ist es, die Servicequalität weiter zu erhöhen, Ressourcen zu schonen und die bAV für alle Beteiligten noch nutzerfreundlicher zu gestalten.
Fazit: Digitalisierung als Treiber für Mehrwert und Innovation
Die beschriebenen Entwicklungen zeigen eindrucksvoll, wie Aon die Digitalisierung in der bAV vorantreibt und damit einen deutlich größeren Mehrwert für Unternehmen schafft als noch vor wenigen Jahren. Die Kombination aus zentralen Plattformen, intelligenten Schnittstellen, modernen Self-Service-Lösungen und dem gezielten Einsatz von KI setzt neue Maßstäbe in der Verwaltung und Beratung rund um die bAV. Für Unternehmen bedeutet dies nicht nur eine spürbare Entlastung im Tagesgeschäft, sondern auch eine nachhaltige Stärkung ihrer Attraktivität als Arbeitgeber.
Die digitale Transformation der bAV ist damit längst Realität – und Aon gestaltet sie aktiv mit.
Jochen Pölderl ist Geschäftsführer der Aon Pension Insurance Broker GmbH in Mülheim.
Kontakt:
Jochen Pölderl
Aon Pension Insurance Broker GmbH
Luxemburger Allee 4
45481 Mülheim an der Ruhr
TEL
+49 208 7006-2650
MAIL
Jochen.Poelderl@aon.com
WEB
www.aon.de
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Deutschland im Herbst – aba-Pensionskassentagung (I):
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Digitale Rentenübersicht:
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Die EbAV-Regulierung schreitet voran:
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von Wolfram Roddewig, 8. Juni 2020
Aon EbAV-Konferenz 2019:
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von Detlef Coßmann, München, 6. Januar 2020
Im September in Köln (III) – aba-Mathetagung 2019:
Weniger als Null wird es nicht
von Björn Ricken und Dr. André Geilenkothen, Köln, 27. November 2019
Im September in Köln (II) – aba-Mathetagung 2019:
Ein flüchtiges Wesen namens Zins
von Björn Ricken und Dr. André Geilenkothen, Köln, 20. November 2019
aba-Forum Arbeitsrecht:
Von klein-klein, Textform, Vernachlässigung und mehr…
von Thomas Obenberger, Christine Gessner und Sophia Alfen, München; Mannheim, 30. April 2019
aba-Mathetagung:
Mathe fast schon magisch
von Dr. André Geilenkothen, Mülheim an der Ruhr, 18. Dezember 2018
Auch das noch (II):
Informationsbedürfnis versus zumutbare Beratung
von Gregor Hellkamp und Aida Saip, Mülheim an der Ruhr und München, 11. Dezember 2018
aba-Fachforum Arbeitsrecht:
Auf den Punkt gebracht!
von Carsten Hölscher, Mannheim, 30. Mai 2018
EIOPA Stresstest 2017 (III):
Von Bären und Diensten
von Dr. Georg Thurnes, München, 21. Dezember 2017
aba-Tagung Mathematische Sachverständige (II):
Von Chancen und Hybriden. Von HFA 30 und vier Vaus.
von Dr. André Geilenkothen, Mannheim, 27. Oktober 2017
aba-Tagung Mathematische Sachverständige (I):
Von Rätseln und Mega-Themen.Von Püfferlis und Evergreens.
von Dr. André Geilenkothen, Mannheim, 26. Oktober 2017
aba-Forum Arbeitsrecht:
Teilentschärfung
von Carsten Hölscher, Mannheim, 5. Mai 2017
BGH zu VBL-Startgutschriften für Rentenferne:
Nicht pauschal abziehen!
von Andreas Kasper, München, 8. Juni 2016
Die Steuerbilanz nach den Anpassungen im 253 HGB:
Der Staub der Jahrzehnte
von Dr. André Geilenkothen, Mülheim an der Ruhr, 14. März 2016
Vorlage der EIOPA-Stresstest-Ergebnisse (III):
Von Löchern und Lücken
von Dr. Georg Thurnes, München, 11. Februar 2016
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