Die jüngste aba-PK-Tagung war wie stets enorm inhaltsdicht: welche die größte Gefahr für deutsche EbAV sein könnte, was an den Märkten an die 70er Jahre erinnert, wo der Stresstest gestrafft wird und wo nicht, inwiefern 1938 ein Extremjahr war, was erstaunlicherweise keine Rolle spielt, welche Kernfragen sich deshalb stellen – und die Antworten auf diese. Rainer Goldbach und Mounir Zahnouni waren dabei. Teil I eines dreiteiligen Beitrages.
Bonn am Rhein, 1. Oktober: Der jährliche Tagungs-Marathon der aba schließt traditionell mit der Pensionskassen-Tagung, und so traf man sich auch heuer einen Tag nach der Tagung „Aufsichtsrecht für EbAV“ wieder im – in diesem Jahr verregneten – Bonn am gleichwohl Niedrigwasser führenden Rhein. Hier wie im Vorjahr dokumentiert die wichtigsten Aussagen (wie meist auf diesen Plattformen im Indikativ der Referenten):
Kapitalrente: Wenn andere, dann auch die bAV
In seiner Einleitung knüpft Jürgen Rings an Aussagen der Bafin vom Vortag an, wenn er konstatiert, dass die Pensionskassen aktuell gut dastehen und die Zinslage stabil ist. Der Leiter der Fachvereinigung Pensionskassen und Chef der Höchster Kassen stellt fest, dass sich die PK in den Rentenreformprozess aktiv einbringen und ihrer sozialpolitischen Funktion voll gerecht werden.

Weiterhin zitiert Rings das BMAS, das – ebenfalls am Vortag – als Grund für das Einhängen der geplanten Kapitalrente in der ersten Säule u.a. das andernfalls bestehende Nachweisproblem bzgl. einer erreichten Verbesserung des Rentenniveaus genannt hatte. Sollte die Kapitalrente jedoch für andere Anbieter als nur staatliche Akteure geöffnet werden, müsste spätestens dann die bAV jedenfalls auch mit am Start sein, so Rings, weil die Bedenken des BMAS für jeden anderen Anbieter genauso zutreffen würden.
Und schließlich sieht Rings im Rahmen der Revision der IORP-II-RL als größte Gefahr, dass ein für deutsche EbAV unangemessenes, Solvency-II-artiges Regime mit einem scharfen Stresstest Einzug halten könnte, und er betont, dass daher die fachpolitische Arbeit hier weiter intensiv fortgeführt werden muss.
Roemheld: Wachstum mau, Inflation hoch, Schuldenberge enorm …
Auf Rings folgt Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei Fidelity International, mit einer volkswirtschaftlichen Tour d’Horizon zur aktuellen Lage der Kapitalmärkte und der damit verbundenen Herausforderungen:
DER VOLLSTÄNDIGE BEITRAG FINDET SICH, DA SEHR ASSET-LASTIG, AUF DER SCHWESTERPLATTFORM ALTERNATIVES●INDUSTRIES HIER:
Anm. d. Red.: Zuweilen kommt es vor, dass in den Medien dieser Gruppe Beiträge erscheinen, die für die Leserschaft vonPENSIONS●INDUSTRIES wie auch für die von ALTERNATIVES●INDUSTRIES interessant sind (wobei es zwischen beiden Leserschaften ohnehin eine erhebliche Schnittmenge gibt). Wenn dies der Fall ist, wird in den Medien querverwiesen. Besagte Schnittmenge der Leserschaft erhält an solchen Tagen also – Pardon – zwei identische Newsletter.


























