Das Forum für das institutionelle deutsche Pensionswesen


Live aus Stockholm (XI):

Rausschmiss, Rechtsstreit, Rente

Nach den Vorschlägen der Alterssicherungskommission ist das schwedische Vorsorgesystem mal wieder in aller deutschen Polit-Munde. Umso besser, dass PENSIONS/ALTERNATIVESINDUSTRIES die dortigen Entwicklungen im Auge behalten. Und derzeit gibt es im Norden Streit. Aus Stockholm berichtet Reiner Gatermann.

Mit deutschen Augen gesehen, hat das schwedische Rentensystem ja einige Eigenarten. Eine davon ist das PPM-System: Die Schweden zahlen von ihrem allgemeinen Rentenbeitrag in der ersten Säule 2,5 Prozentpunkte auf ein persönliches vom Rentenamt „Pensionsmyndigheten“ geführtes Konto ein, PPM genannt.

Still ruht der See vor Sigtuna, der ältesten Stadt Schwedens. Foto: Baz.

Die Beitragszahler können dieses Geld in über 300 Fonds platzieren. Tun sie dies nicht, übernimmt als Default der inzwischen in der Rentenwelt und unter Politikern, namentlich in Deutschland, berühmt gewordene AP7-Såfa die Verwaltung(nach den Vorschlägen der ASK ist das Thema auch in Deutschland wieder auf der politischen Tagesordnung der ersten Säule).

Doch jetzt gibt’s Ärger …

DER VOLLSTÄNDIGE BEITRAG FINDET SICH AUF DER SCHWESTERPLATTFORM ALTERNATIVESINDUSTRIES HIER.

Anm. d. Red.: Zuweilen kommt es vor, dass in den Medien dieser Gruppe Beiträge erscheinen, die für die Leserschaft von PENSIONSINDUSTRIES wie auch für die von ALTERNATIVESINDUSTRIES interessant sind (wobei es zwischen beiden Leserschaften ohnehin eine erhebliche Schnittmenge gibt). Wenn dies der Fall ist, wird in den Medien querverwiesen. Besagte Schnittmenge der Leserschaft erhält an solchen Tagen also – Pardon – zwei identische Newsletter.

Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV

LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".

Alle Bilder von Kassandra ab Februar 2025 sind KI-generiert.

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