Neben Änderungen bei dem SPM führt das BRSG 2.0 auch Neuerungen bei den Bedeckungsvorschriften für Pensionskassen vor. Damit werden erstmalig (temporäre) Unterdeckungen in begrenzter Höhe unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein, wie sie in anderen Ländern (UK, US) oder Systemen (z.B. Zusatzversorgung in Deutschland) schon seit Jahren möglich sind. Gleichzeitig sollen diese Flexibilisierungen in den Stresstests der BaFin angerechnet werden können.

Patrick Huber, Vorstand der Pensionskasse der Bewag in Berlin, will wissen, welche Folgen die Neuerungen bei den Bedeckungsvorschriften für Pensionskassen haben – für die SAA, für (langfristig) höhere Erträge, für Asset-Klassen mit (kurzfristig) stärkeren Schwankungen, für hierdurch attraktive Regionen und Segmente des Aktienmarkts, für Opportunitäten bei den Illiquiden sowie für die ALM-Studien und das Risiko-Overlay. Ihm antworten Jens Kynast von Metzler, Michael Grob von Berenberg, Dennis Lehnhoff von Mercer und David Erichlandwehr von BlackRock.
Konkret lauten die Fragen Hubers:
1.: Welche Auswirkungen bietet dieser erweiterte (aufsichtsrechtliche) Rahmen für die (strategische) Asset Allocation, und können so (langfristig) höhere Erträge erzielt werden?
2.: Kann und sollte verstärkt in Klassen mit (kurzfristig) stärkeren Schwankungen investiert werden? Welche Regionen und Segmente des Aktienmarkts sind unter dem genannten Gesichtspunkt
mittelfristig attraktiv?
3.: Welche Opportunitäten bietet das für illiquide Anlageklassen, und wie können diese auf Dauer in Anlagestrategien verankert werden (z.B. Evergreens bei Private Debt)?
4.: Wie kann dieser neue Rahmen modellhaft in den ALM-Studien umgesetzt werden?
5.: Können/Sollten sich die Pensionsinvestoren die Kosten für (»bilanzschonende«) Risiko-Overlays sparen?
Der vollständige Beitrag – erschienen in der Tactical Advantage Vol 17 kurz bevor das BRSG 2.0 durch beide Kammern ging – findet sich als gut les- und druckbares PDF auf der Schwesterplattform ALTERNATIVES●INDUSTRIES hier:




















