Das Forum für das institutionelle deutsche Pensionswesen

Thank God it's Friday:

Die kommentierte Presseschau zur bAV

Jeden Freitag bringt Leiter-bAV.de eine kommentierte Presseschau zur bAV. Heute: Dia zum Koalitionsvertrag, deutscher Pensionsfonds und dänische Renten.

 

 

DIA (29. November): „Koalitionsvertrag mit Risiken und Nebenwirkungen.“

 

Das DIA widmet sich ausführlich dem Koalitionsvertrag und weiteren Themen der Vorsorge und Versicherung.

 

 

Spiegel.de (2. Dezember): „Große Koalition: Die Riester-Rente stirbt schleichend.“

 

In dem Artikel ist auch die Rede von einem staatlichen Pensionsfonds. Dass Deutschland als eine der seit Jahrzehnten stärksten Industrienationen der Welt einen solchen bisher einzurichten nicht vermocht hat, sondern seine Renten- und Pensionslasten im wesentlichen vor sich her schieben muss, ist ein faktischer Treppenwitz. Wie unter anderem ein solcher Fonds gefundet werden könnte, liest man beispielsweise hier.

 

 

Focus-money-online (1. Dezember): „Dänische Rentenmischung.“

 

Hier eine Art Country-Profile über das als vorbildlich geltende Rentensystem unseres nördlichen Nachbarn.

 

 

OFF TOPIC – TO WHOM IT MAY CONCERN

 

FAZ (2. Dezember): „Dummes deutsches Geld.“

 

Leiter-bAV.de wird nicht müde, regelmäßig die politische und strukturelle Fehlaufstellung der an sich starken deutschen Volkswirtschaft zu kritisieren, die trotz hoher (derzeit: Rekord-)Exportüberschüssen und hoher (derzeit Rekord-)Beschäftigung selbst über Jahrzehnte kaum in der Lage ist, dies in relevante Wohlstandeffekte oder Altersvorsorgevermögen (s.o. ad Pensionsfonds) umzusetzen. Dies zeigt sich objektiv in den Statistiken zu den Privatvermögen im europäischen Vergleich, und subjektiv kennt das Phänomen jeder, der in Europa einigermaßen viel herum kommt. Der hohe Export sichert in Deutschland – so er denn überhaupt noch hier manufakturiert wird – im wesentlichen Arbeitsplätze und Technologie. Das ist nicht wenig, aber zu wenig. Passend dazu hier der Beitrag von FAZ-Herausgeber Holger Steltzner, der exakt diese Problematik kommentierend und treffend aufgreift. Falsch ist nur, dass es laut Titel das Geld sein soll, das in Deutschland dumm ist.

 

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Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV

LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".

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