Im Herbst nächsten Jahres gilt’s: Der Settlement-Zyklus T+1 wird auch in Europa verbindlich – für Asset Manager und Asset Owner respektive deren Dienstleister ein regulatorisches Muss. Diejenigen, die es angeht, können nun ihre eigene Einsatzbereitschaft prüfen. Mittels KI. Clemens Schuerhoff erläutert.
Die Verkürzung des sog. Settlement-Zyklus im Oktober 2027 stellt eine große Herausforderung für viele Marktteilnehmer dar. Weit mehr Bereiche als die reine Abwicklung eines Wertpapiergeschäftes sind betroffen, und die Komplexität ist hoch. Nun hat die Kommalpha AG ein strukturiertes Verfahren auf KI-Basis entwickelt, mit dem Marktteilnehmer ihren Status Quo und entsprechenden Handlungsbedarf in Sachen „T+1“ ermitteln können.
Auf den Spuren der USA
En Détail: Am 11. Oktober 2027 verkürzt sich die Abwicklungsfrist von Wertpapiergeschäften in der EU, UK und der Schweiz um einen Tag. Ab diesem Datum müssen Wertpapiergeschäfte bereits einen Werktag nach dem Handelstag abgewickelt sein („T+1 Settlement“). Gegenwärtig erfolgt die Abwicklung zwei Tage nach Handelstag („T+2“). In den USA gilt T+1 schon seit Mitte 2024.
Die entsprechenden Implikationen sind vielschichtig und betreffen primär Verwahrstellen/Custodians, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Asset Manager, Banken, Broker und Zentralverwahrer. Die Verkürzung des Settlement-Zyklus erzeugt nicht nur Handlungsbedarf bei den reinen Abwicklungsprozessen von Wertpapieren, sondern ebenfalls in Themengebieten wie Wertpapierleihe, Anteilsscheingeschäften von Investmentfonds, Daten- und Ordermanagement sowie rechtlicher Compliance.

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