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Das Forum für das institutionelle deutsche Pensionswesen

Menschen to mention (LXXXVII):

Frankfurt, Köln, Monheim, Hamburg

Ein französischer Asset Manager hat einen neuen Real Estate-Chef, ein Spezialist für Rentnergesellschaften verpflichtet einen altgedienten Experten, ein rheinischer Vermögensverwalter stärkt seinen Vertrieb mit Blick auf Pensionsinvestoren, und eine Hamburger Privatbank engagiert einen neuen Portfolio-Chef.

Nach kurzer Zeit heute erneut Anlass für eine Meldung „Menschen to mention“ auf PENSIONSINDUSTRIES:

Von Köln nach Köln, von der Assekuranz zum Asset Manager

Michael Wiese, Flossbach von Storch.

Flossbach von Storch baut mit Michael Wiese sein Vertriebsteam für das institutionelle Geschäft aus. Wiese kommt von der Gothaer Lebensversicherung und wird bei FvS als Direktor künftig schwerpunktmäßig den Ausbau des Geschäftsfelds bAV – seit November 2023 bei den Kölnern verstärkt auf der Agenda – verantworten.

Wiese ist seit fast einem Vierteljahrhundert in der bAV. Schon bei der Gothaer, wo er fünf Jahre tätig war, hatte Wiese in verantwortlicher Position das bAV-Geschäft weiterentwickelt; zuvor war er u.a. acht Jahre für die Heubeck AG und sechs Jahre für die Dekabank tätig.

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Flossbach von Storch angekündigt, sein Dienstleistungsangebot zu erweitern: Seither können Unternehmen die Beiträge zur bAV ihrer Mitarbeiter auch in Form einer wertpapiergebundenen Direktzusage über die FvS-Vermögensverwaltung investieren. Als Motiv nennt FvS-Gründer und -Vorstand Kurt von Storch den mit dem demographischen Wandel einhergehenden Fachkräftemangel und die daraus resultierende Notwendigkeit der Unternehmen, auch mittels bAV als Arbeitgeber attraktiv zu sein.

Flossbach von Storch, gegründet 1998 in Köln am Rhein, zählt sich mit einem verwalteten Vermögen von rund 70 Mrd. Euro und 350 Mitarbeitern zu den führenden bankenunabhängigen Investmentmanagern in Europa. Zum Kundenkreis gehörenFondsanleger, institutionelle Investoren, vermögende Privatpersonen und Family Offices.

Hamburg: neue Chef für das Portfoliomanagement und Multi Asset

Dejan Djukic, Berenberg.

Das Wealth & Asset Management von Berenberg wird sich zum 1. Juli mit Dejan Djukic als Leiter Portfoliomanagement Multi Asset verstärken. Der 35jährige Djukic übernimmt in seiner Funktion die Verantwortung für die Portfoliomanager und das Management der vermögensverwaltenden Multi Asset-Strategien und -Mandate sowie mehrerer Multi Asset-Publikumsfonds des Wealth & Asset Managements von Berenberg, u.a. das Kernprodukt Berenberg Multi Asset Balanced. Djukic tritt damit die Nachfolge von Ansgar Nolte an.

Djukic kommt von der DZ-Privatbank, wo er u.a. ein für großvolumige Spezialmandate und -Produktlinien verantwortliches Team von Senior Portfoliomanagern leitete. 2013 betrat er bei dem Asset Management der Commerzbank das Parkett.

Berenberg, gegründet 1590, sieht sich heute als eine der führenden europäischen Privatbanken. Das Bankhaus mit Sitz in Hamburg wird von phG geführt und hat Präsenzen u.a. in Frankfurt, London und New York. Mit einem Fokus auf unabhängige Beratung ist Berenberg in den Geschäftsbereichen Wealth and Asset Management, lnvestmentbank und Corporate Banking tätig. Das Wealth & Asset Management von Deutschlands ältester Privatbank verwaltet derzeit rund 40 Mrd. Euro.

Monheim: Verstärkung im De-Risking

Olaf John, nach seinem Weggang von Mercer Ende 2023 erst seit Mai zurück auf dem Parkett als European Client Solutions Director für LGIM, hat nun als freiberuflicher Consultant zum 1. Juli eine weitere Aufgabe angenommen: Der Aktar wird Vedra Pensions als Senior Advisor unterstützen.

Olaf John, LGIM und Vedra. Foto: Tim Schnarr.

John ist wahrlich altgedient und seit rund drei Jahrzehnten dabei, besonders prägnant als jahrelanger Europa(exUK)-Chef des LDI-Spezialisten Insight Investment. De-Risking ist zweifelsohne eines seiner fachlichen Kernthemen,

John ist außerdem Mitglied in verschiedenen Fachgremien, u.a. im Fachausschuss Kapitalanlage und Regulierung der aba sowie im Fachressort Asset Management des Verbands Deutscher Treasurer e.V. (VDT ).

Die Vedra Pensions ist eine deutsche Holdinggesellschaft und hat sich auf Pension Buy outs spezialisiert. Ihr Ursprung geht auf die erste Übernahme von Pensionsplänen der ehemaligen AEG Telefunken Nachrichtentechnik im Jahr 2016 zurück. Seitdem operiert die Vedra als ein Pionier für Pensions Buy outs in Deutschland. Stand heute betreut man knapp 5.000 Anspruchsberechtigte und hat bislang Zahlungsverpflichtungen in Höhe von mehr als 150 Mio. Euro übernommen.

Beförderung in Frankfurt

Edmond de Rothschild Real Estate Investment Management (Reim) hat Ralf Kind zum CEO in Deutschland berufen. Kind wird seine derzeitige Funktion als Head of Real Estate Debt beibehalten.

Ralf Kind, EdR REIM.

Der Betriebswirt verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Branche, mit Stationen u.a. als CEO/CFO der Demire Deutsche Mittelstand Real Estate AG, der Arbireo Capital AG und bei Barclays Capital, wo er 12 Jahre im Investment Banking für die Immobilienmärkte in der DACH-Region zuständig war.

EdR Reim als Immobilien-Investmentplattform verwaltet mit mehr als 140 Mitarbeitern über spezifische Investmentstrategien in ausgewählten Märkten mit starkem ESG-Fokus 13 Mrd. CHF. EdR Reim tätigt Eigen- und Fremdkapitalinvestitionen mit Schwerpunkt auf umweltfreundlichen Büros, Industrie/Logistik und modernen Wohnimmobilien in ganz Europa.

Das 153 gegründete, bis heute familiengeführte Mutterhaus Edmond de Rothschild ist auf Private Banking und Asset Management in den Bereichen Corporate Finance, Private Equity, Immobilien und Fondsdienstleistungen spezialisiert und meldete Ende Dezember 2023 AuM von mehr als 163 Mrd. CHF.

Secondary Investments im Aufwind:
Mit dem Zweiten kauft man besser?

Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV

LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".

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