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Jahresabschluss 2025 der MetallRente:

Here they go again

Deutschlands größtes Branchenversorgungswerk hat heute Morgen seine Zahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Pünktlich zum nahenden Jubiläum sind die Ergebnisse solide, die Metaller legen weiter zu, doch in den Himmel wachsen die Bäume auch an der Spree nicht. An die historische Marke hat man sich gleichwohl weiter systematisch herangearbeitetbeziehungsweise zwischenzeitlich geknackt.

Kaum hatte PENSIONSINDUSTRIES über die Ergebnisse der KlinkRente als Pionier der Ergebnis-Vorleger der deutschen EbAV berichtet, folgt wenige Tage später das Versorgungswerk von Gesamtmetall und IG Metall. Im Jahr 2025 konnte die MetallRente erneut kräftig zulegen, d.h. in Zahlen zum Jahresende:

  • Bestand: ca. 1,14 Mio. Verträge zur bAV (999.031) und zur Arbeitskraftabsicherung (145.437).

  • Neuverträge: 48.976 entsprechend + 2% (VJ 60.647).

  • Gesamtverzinsung in der Direktversicherung: 3,5%.

„Gerade in einem von Unsicherheiten geprägten Umfeld zeigt sich die Stärke langfristig ausgerichteter, kollektiver Vorsorgelösungen“, kommentiert GF Hansjörg Müllerleile die Ergebnisse.

Weiter Wachstum, aber schwächer

Zu den Details: Zu Beginn des 25. Jubiläumsjahres 2026 verzeichnet die 2001 gegr. MetallRente (neben der Metall- und Elektroindustrie auch die Stahlindustrie mit ihrem eigenen AG-Verband, außerdem Textil und Bekleidung, IT sowie Holz und Kunststoff angeschlossen; insg. > 50.000 Arbeitgeber) einen Gesamtbestand von 1,14 Mio. Verträgen.Quelle: Metallrente. Grafik zur Volldarstellung anklicken.

Im Kernbereich Altersvorsorge hat man sich mit 999.031 Verträgen und einem Plus von 2% der historischen Mio-Marke weiter angenähert (und diese dieser Tage bereits überwunden).

In der Arbeitskraftabsicherung verzeichnete man ein Bestandswachstum von 2,65%. Den Angaben zufolge wurde hier das neuen Produktsortiment gut angenommen; neben der klassischen BU habe sich die Grundfähigkeitsversicherung rasch als feste Größe etabliert, ihr Anteil am Neugeschäft 18,15%.

Kerstin Schminke und Hansjörg Müllerleile, MetallRente.

„Die anhaltend hohe Nachfrage nach unserem überarbeiteten Produktangebot in der Arbeitskraftabsicherung zeigt, dass das Thema Biometrie die Menschen weiterhin umtreibt“, schlussfolgert Müllerleile.

GF Kerstin Schminke kommentiert mit Blick auf die Lage: „In einem weltweit volatilen, herausfordernden Umfeld bietet die MetallRente 2026 im dritten Jahr in Folge eine attraktive und stabile Gesamtverzinsung von 3,5% für alle Produktsegmente der Direktversicherung“. Deren Anteil am Gesamtbestand liegt bei 64%.

Auch Metaller werden alt

Blick voraus: In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl der MetallRentner von heute rund 20.000 auf über 200.000 anwachsen, kalkulieren die Berliner. „Wir investieren in unsere Informations- und digitalen Angebote, um die Versicherten beim Wechsel in den Ruhestand zuverlässig zu unterstützen“, sagt Schminke.

Angesichts der Vorlage ihrer Ergebnisse verweisen die Berliner auch auf ihre Studie „Jugend, Vorsorge, Finanzen“ und auf ihre 2025 neu geschaffene Dialog-Konferenz, auf der sich junge Leute mit Vertretern von Politik, Wissenschaft, Unternehmen und Institutionen austauschen. Über Studie wie Dialog ist auf PENSIONSINDUSTRIES bereits berichtet worden.

Das zur heutigen Headline anregende Kulturstück findet sich hier:

Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV

LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".

Alle Bilder von Kassandra ab Februar 2025 sind KI-generiert.

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