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Bewerbung ab sofort:

Deutscher bAV-Preis 2017

 

Ein Jahr ist schnell vorüber, und der Deutsche bAV-Preis geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Unternehmen mit zukunftsweisenden Altersversorgungsprojekten in den Bereichen Plangestaltung, Finanz- und Risikomanagement, Administration und Kommunikation um die begehrte Auszeichnung bewerben. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 in Berlin statt.

 

Gute bAV-Arbeit hat einen Preis verdient“, betont Heribert Karch, Mitglied der Jury und Vorstandsvorsitzender der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V., „die Betriebsrente wird als wesentlicher Bestandteil der Alterssicherung in Deutschland immer wichtiger. Mit dem Preis, der 2014 erstmalig verliehen wurde, wollen wir die bAV stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.“

 

Neben Karch gehören auch bAV-Experten von Airbus, MAN, SICK, Volkswagen, der Deutschen Lufthansa sowie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge der Jury an.

 

Gesucht werden innovative und kreative bAV-Modelle von Unternehmen aller Branchen. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen – Großunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die Kriterien, nach denen die siebenköpfige Jury die Bewerbungen beurteilt, sind indes unabhängig von Mitarbeiter- oder Bilanzkennzahlen. Als da wären:

 

  • Hauptmotiv für die Einführung/Umsetzung

  • Innovationsgrad

  • Einklang mit der Unternehmens- beziehungsweise HR-/Personalstrategie

  • Verbesserungsgrad

  • Überwindung von Widerständen.

 

 

Rückblick und Wirkung: „Aufmerksamkeit, Interesse, Anerkennung“

 

2016 wurden in der Kategorie „Großunternehmen“ Carl Zeiss (Oberkochen), die GEA Group (Düsseldorf) und RAFI (Berg) mit dem bAV-Preis ausgezeichnet.

 

Auf die Frage, was der bAV-Preis der erstplatzierten Carl Zeiss AG gebracht habe, antwortete Jochen Funk, der bei dem Optiktechnologieunternehmen zuständig für die bAV ist: „Viel Aufmerksamkeit, Interesse, Anerkennung und Rückfragen von Medienvertretern, Verbänden und anderen Unternehmen.“ Intern sei der Preis eine enorme Hilfe gewesen, um die neue Versorgungsordnung sowohl bei bestehenden Mitarbeitern als auch Bewerbern zu vermarkten. „Der bAV-Preis hat auf jeden Fall weiteres Vertrauen in die Arbeit rund um das Thema bAV bei ZEISS geschaffen“, sagt Funk.

 

Die Preisverleihung des Deutschen bAV-Preises 2016 in Berlin.
Die Preisverleihung des Deutschen bAV-Preises 2016 in Berlin.

 

In der Kategorie „kleine und mittlere Unternehmen“ wurden Endress + Hauser (Weil am Rhein), die ETO Gruppe (Stockach) und die Sabath Media Agentur (Kandel) geehrt. Außer der Reihe brachte der Nestlé Deutschland AG ihr grenzüberschreitender Pensionsfonds eine Sonderauszeichnung ein. Jury-Mitglied Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersvorsorge lobte damals die Vielfalt an eingereichten Ideen und Lösungen, die Unternehmen im Rahmen der bAV entwickeln: „bAV ist längst mehr als nur Rente“, so Morgenstern.

 

 

Wer fährt nach Berlin?

 

Für den Deutschen bAV-Preis 2017 können sich Unternehmen und Organisationen jeder Größe bis zum 9. Dezember 2016 unter www.deutscher-bav-preis.de bewerben. Informationen finden Interessierte außerdem auf Facebook unter „Deutscher Preis für betriebliche Altersversorgung“. Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2017 anlässlich des Kongresses „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin statt.

 

Logo-Dt_bAV_Preis-SW_72DPI Deutscher bAV-Preis

 

Initiiert wurde der Deutsche bAV-Preis 2013 von MCC und Willis Towers Watson. Unterstützung erhält dieser Vorstoß von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter Allianz Global Investors, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), DekaBank Deutsche Girozentrale, Deutsche Asset Management, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Fidelity International, Generali, KAS Bank, Metzler Asset Management. Medienpartner sind Absolut Research, Comp & Ben, dpn, Finanzwelt, Personalmagazin, Personalwirtschaft und schließlich LEITERbAV.

 

 

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Diskriminierungsfreie Sprache auf LEITERbAV

LEITERbAV bemüht sich um diskriminierungsfreie Sprache (bspw. durch den grundsätzlichen Verzicht auf Anreden wie „Herr“ und „Frau“ auch in Interviews). Dies muss jedoch im Einklang stehen mit der pragmatischen Anforderung der Lesbarkeit als auch der Tradition der althergerbachten Sprache. Gegenwärtig zu beobachtende, oft auf Satzzeichen („Mitarbeiter:innen“) oder Partizipkonstrukionen („Mitarbeitende“) basierende Hilfskonstruktionen, die sämtlich nicht ausgereift erscheinen und dann meist auch nur teilweise durchgehalten werden („Arbeitgeber“), finden entsprechend auf LEITERbAV nicht statt. Grundsätzlich gilt, dass sich durch LEITERbAV alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen sollen und der generische Maskulin aus pragmatischen Gründen genutzt wird, aber als geschlechterübergreifend verstanden werden soll. Auch hier folgt LEITERbAV also seiner übergeordneten Maxime „Form follows Function“, unter der LEITERbAV sein Layout, aber bspw. auch seine Interpunktion oder seinen Schreibstil (insb. „Stakkato“) pflegt. Denn „Form follows Function“ heißt auf Deutsch: "hässlich, aber funktioniert".

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