Deutschland, kurz nach Aschermittwoch. 2026 ist noch jung, und so früh im Jahr liegen keine oder kaum Ergebnisse deutscher Pensionseinrichtungen für 2025 vor. Doch gestern hat die KlinikRente einen Anfang gemacht und ihre Geschäftszahlen publiziert. In Köln ist man offenbar durch die Bank zufrieden. Indes: In einem zentralen Punkt baut man etwas ab.
Im Einzelnen: Die Gesamtverzinsung ist für 2026 mit 3,50% in der Direktversicherung und 3,60% in der U-Kasse vorläufig deklariert.
Neugeschäft: 8.077 neue bAV-Verträge. Damit im Bestand nun 105.549 Verträge (VJ. 101.216), jedoch kühlte sich das Neugeschäft gegenüber 2024 mit 8.813 Stück und 2023 mit 9.008 Stück spürbar ab.
Quelle: KlinikRente. Grafik zur Volldarstellung anklicken.
Wachstum dagegen im Bereich der von der KlinikRente so genannten „privaten Einkommenssicherung (EKS)“. Im Januar 2025 hatte man die Produktlösungen KlinikRente.BU und KlinikRente.Vitalschutz überarbeitet und neu modelliert – „mit klarer Fokussierung auf die Berufsrealitäten im Gesundheitswesen“, wie man schreibt. Prompt konnte man 2025 mit über 5.000 neuen EKS-Verträgen nahezu eine Verdopplung gegenüber dem VJ erreichen.
Auch im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung, eine Art kleine Schwester der bAV, aber in einer ganz eigenen Welt operierend, ist das Versorgungswerk mittlerweile aktiv. Erst im April 2025 als KlinikRente.bKV eingeführt (Risikoträgerin ist die Allianz PKV-AG) sieht man hier „bereits nach weniger als einem Jahr die Erwartungen deutlich übertroffen“. Zahlen nennt man nicht.

Die KlinikRente, seit Mitte 2023 zu dem Detmolder Versicherungsmakler Ecclesia gehörig und seit Jahresbeginn von Adrian Santoro als Nachfolger Hubertus Munds geführt, nimmt mit gut 144.000 Verträgen für sich Anspruch, Deutschlands „zweitgrößtes Versorgungswerk“ zu sein (hierzu muss man wohl den Begriff Versorgungswerk so abgrenzen, dass Akteure wie BVV, SOKA-Bau, VBL etc. herausfallen).
Die Kölner bieten den Beschäftigten von mittlerweile mehr als 6.700 unterschiedlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen betriebliche Vorsorgelösungen an. Zum Versichererkonsortium gehören v.a. die Allianz, die R+V und die Swiss Life. Kapitalmarktseitig kooperieren die Kölner eng mit dem MetallRente Pensionsfonds.
Das zur heutigen Headline anregende Kulturstück findet sich hier:


























